Veranstaltungsbericht

10.10.2007 Einladung ins Haus BACHEM Königswinter

Der Ökumenische Hospizverein Ölberg hatte die in Königswinter niedergelassenen Ärzte und Vertreter der Pflegedienste zu einem Informations- und Diskussionsabend am 10. Oktober eingeladen. Die Schirmherrschaft für diese Veranstaltung hatte Bürgermeister Peter Wirtz übernommen, der als Hausherr die Anwesenden im Haus BACHEM auch persönlich begrüßt hat und auf die Notwendigkeit einer Vernetzung von Medizin, Pflege und psychologischer Begleitung aus eigener Erfahrung hinwies.

Die 1.Vorsitzende des Vereins Ölberg, Irene Feldhaus, stellte zunächst den Hospizverein vor und übergab dann das Wort an Herrn Prof. Dr. Raymond Voltz, der seinen Vortrag und die Diskussion mit einem kurzen Film eingeleitet hat.

Die Diskussion der anwesenden Ärzte, sowie der Vertreter der Pflegedienste und des Hospizvereins kann in drei Themenblöcke zusammengefasst werden,
• wie kann die palliativmedizinische Versorgung für Schmerzpatienten in Königswinter verbessert werden;
• wie kann eine Vernetzung von Ärzten, Hospiz- und Pflegediensten dazu beitragen und wie könnte die Vernetzung aussehen;
• welche Aufgaben kann der Hospizverein mit seinen ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter bereits heute übernehmen.

Das Ergebnis der offenen Diskussion ist für den Verein Ölberg“ eine Ermutigung, auf dem eingeschlagenen Weg, eine Vernetzung für Königswinter herzustellen, weiterzugehen.

Deutlich wurden allerdings auch die Schwierigkeiten, die es noch zu überwinden gibt, insbesondere im Hinblick auf die hohen gesetzlichen Voraussetzungen. Patienten mit einer unheilbaren und weit fortgeschrittenen Krankheit, können und werden auch heute schon palliativmedizinisch durch unsere engagierten Hausärzte versorgt; die Koordinatorin des Ökumenischen Hospizvereins Ölberg“, Rita Schmitz, kann hierbei vermittelnd behilflich sein.

In diesem Zusammenhang appellierte Irene Feldhaus noch einmal, die Dienste des Hospizvereins nicht erst in letzter Minute in Anspruch zu nehmen, so dass rechtzeitig zwischen schwerstkranken Menschen, ihren Angehörigen und der Hospizbegleiterin / dem Hospizbegleiter ein Vertrauensverhältnis entstehen kann.

Mit einem Dank an alle Teilnehmer für ihr Interesse und die rege Diskussion, insbesondere aber an den Schirmherrn des Hospizvereins, Herrn Prof. Dr. Voltz, der als anerkannter Fachmann nicht nur bei dieser Veranstaltung den Hospizverein beraten und unterstützt hat, endete die Veranstaltung nach über 2 Stunden; es war ein guter Auftakt für weitere Gespräche.


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